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Sonja Mühlemann und der Burgdorfer Gyrischachen

Der Gyrischachen in Burgdorf ist ein besonderer Ort, manche nennen ihn auch einen Schandflecken. Verschiedene Menschen und Kulturen leben dort miteinander, in grossen Betonblöcken direkt an der Bahnlinie. Der Gyrischachen hat sich in den letzten Jahren verändert und gemacht, trotzdem aber meiden ihn viele Burgdorferinnen und Burgdorfer. Sonja Mühlemann aus Burgdorf tat es auch lange so, bis sie sich „verliebt“ hat, in diesen besonderen Ort. Nun hat sie darüber einen Film gedreht. Er läuft ab dem 5. Mai im Kino. Sonja ist Filmemacherin und liebt es Geschichten zu erzählen.

Ich habe den Spiess hier aber jetzt mal umgedreht und wollte mehr über die selbstbewusste und spontane Sonja und ihr Leben wissen. Die 30-jährige nimmt ihre Träume in Angriff! Selber eine Familie hat sie noch nicht.

Sonja lebt nach diesem Motto: „das Leben geschehen lassen“…sie ist viel unterwegs auf Reisen kommt aber immer wieder gerne nach Hause.

Das ist also die „Sönä“, Sonja Mühlemann aus Burgdorf. Für ihre Zukunft wünscht sie sich:

Hier noch der Trailer vom Film Gyrischachen und weitere Porträt von Menschen und ihren Geschichten findest du hier.

Die fehlende Lunge – ein Film über Verlust und Organspende

Aus persönlichen Gründen und ursprünglich für ihre Diplomarbeit am MAZ in Luzern hatte Aline Langenegger die Idee oder den Wunsch einen eigenen Film zu drehen. Nur dank einem Crowdfunding Projekt ist nun ein sehr bewegender und gelungener Dokumentarfilm entstanden. Ein Film über den Verlust von Geschwistern, weil diese an CF (Cystischer Fibrose) litten und dringend eine neue Lunge brauchten. Es kam aber nie zu den Transplantationen. Aline hat selber ihre jüngere Schwester wegen der Krankheit CF verloren. Im April war die Premiere vom Film „die fehlende Lunge“.

Der Film „Die fehlende Lunge“ hat hohe Wellen geschlagen. Er wird in ausgewählten Berner Kinos gezeigt und soll eben auch ein Gedankenanstoss sein für das Thema Organspende

Viele mögen ihn ganz gerne, trotz Folgen – den Knoblauch

Entweder du magst Knoblauch und kannst kaum genug davon bekommen in einem Käsefondue zum Beispiel, oder du flüchtest wie ein Vampir wenn es nur schon nach Knoblauch riecht…

Die meisten unter uns bleiben aber und mögen Knoblauch in den verschiedensten Gerichten. Der Nachteil vom Knoblauch-Verzehr man(n) und auch sie, riechen dann nicht nur aus dem Mund auch über unsere Haut sondern wir bis zu 3 Tage den Geschmack vom Knoblauch ab, Stichwort Ausdünstung. Knoblauch die Pflanze wurde früher vor allem als Heilpflanze gebraucht, nicht erstaunlich also das jetzt junge Mädchen in Amerika auf „Knobli“ schwören, wenn es um Unreinheiten im Gesicht geht – kein Witz!

Der nächste Knoblauch Tag kommt bestimmt und denkt doch beim Knoblauch-Verzehr auch immer an die Folgen 🙂 in diesem Sinne „ä Guetä“.

Ja, ich bin süchtig… nach einer weiteren Serie!

Ich bin ein Serienjunkie und stehe dazu! Grey’s Anatomy hat es mir schon lange angetan, im Moment kann ich aber nicht mehr aufhören Homeland zu schauen. Eine US-Serie die mich extrem packt. Es geht um das Heimatland von Carrie Mathison, ihre Arbeit bei der CIA, um Terrorismus und ihre psychische Störung die sie nicht in den Griff bekommt. Im Dezember wurde bekannt, dass eine 6. Staffel von Homeland produziert wird. Aktuell läuft in der USA die 5. Staffel.

Produziert wird Homeland übrigens vom Macher der Serie 24 Twenty Four, wer diese kennt und Homeland noch nicht, sollte unbedingt starten mit der 1. Staffel. Weitere Serientipps mit garantiertem Suchpotential findet ihr hier.

Porträt über eine junge Landwirtin

Madlen Flückiger (20), neo1 Hörerin aus Rüegsbach im Emmental, hat diesen Sommer ihre Lehre als Landwirtin erfolgreich abgeschlossen. Im Moment arbeitet sie auf dem Bauernhof ihrer Eltern. Gelegentlich nimmt sie aber auch Arbeit auf anderen Betrieben an. Sie liebt den Umgang mit Tieren und die Natur. Dies waren beides entscheidende Gründe, wieso sie sich für den Beruf Landwirtin entschieden hat. Leidenschaftlich züchtet sie das Vieh im Stall macht aber auch Musik als Ausgleich. Landwirtin/Landwirt ist ein Beruf der mehrheitlich und nach wie vor eher von Männern ausgeübt wird. Madlen hatte aber während ihrer Ausbildung kein Problem damit.

Für sie war immer klar, dass sie einmal Landwirtin werden möchte. Nach der obligatorischen Schulzeit machte Madlen einen Aufenthalt in der Welschschweiz für ein Jahr, danach begann sie die 3-jährige Lehre als Landwirtin. Später, wenn ihre Eltern in Pension gehen, möchte sie den Bauernhof übernehmen.

Madlen übernahm in dieser schweren Zeit fast ein bisschen das Zepter auf diesem Betrieb, noch heute besucht sie ihn regelmässig oder hilft dort aus. Weitere spannende Porträts von Menschen aus dem Sendegebiet von Radio neo1 findet ihr hier.

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